Anni´s erste Tage im neuen Zuhause

Nun war es endlich soweit, es war Freitag der 13. Februar 2015. Dieser Tag gilt ja bekanntlich eher für einen Unglückstag, für mich aber war es der schönste in meinem ganzen Leben. Ich konnte meine kleine Prinzessin endlich zu mir nach Hause holen. Sie war zu dem Zeitpunkt elf Wochen alt und ohne mir was vorzumachen eindeutig das süßeste braune Etwas was ich mir je hätte vorstellen können. Auf der Rückfahrt vom Züchter zu mir nach Hause lag sie eingerollt in meinem Schoß und ich merkte von Minute zu Minute wie ich mein Herz an sie verloren hatte. Es geschah so schnell und war definitiv nicht mehr aufzuhalten. Ich wusste von jenem Zeitpunkt an, dass dieses kleine Wesen mich von nun an jeden Tag begleiten wird.

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Endlich Zuhause angekommen ging es zunächst in den Garten und ich zeigte ihr die Stelle wo sie sich lösen kann. Das klappte schonmal wunderbar und dann ging es auch schon rein ins Haus und ab in ihr Bettchen. Ich setzte mich zu ihr und sie kuschelte sich gleich wieder in meinen Schoß hinein. Hach ja…mein Herz fing wieder an zu schmelzen 😀 was ihr dazu wissen müsst, ich habe ganze 20 Jahre auf genau diesen Augenblick warten müssen und nun war er endlich gekommen. Somit waren meine Emotionen einfach nicht mehr zu verbergen.

3 Monate alt

Die nächsten Stunden verliefen wirklich ruhig ab. Ich zeigte ihr den Wassernapf und ließ sie die Umgebung erkunden. Es zeigte sich sehr schnell, dass sie nicht sehr schüchtern und scheu war, sondern gleich alles daran setzte ihre Grenzen auszutesten 😀 Jaja, die Holzmöbel waren sehr interessant, genauso wie Schuhe und alles andere wovon sie die Pfoten lassen sollte. Sie lernte aber ziemlich rasch, dass Mama das nicht so toll findet und beschäftigte sich nun mehr mit ihrem eigenen Spielzeug.

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Wie durch ein Wunder hatte sie auch von Beginn an sehr gut verstanden, dass es für den Stuhlgang raus ins Grüne ging. Somit stellte sie sich bereits brav an die Tür und schaute mich mit ihren braunen Augen an. Dann wusste ich, alles klar ab nach draußen, es drückt die Blase. Ich muss aber auch zugeben, dass ich ihr nicht viele Möglichkeiten bat ins Haus zu machen. Ich sorgte dafür sie nach jedem Schläfchen, nach jedem Fressen und jeder Spielrunde nach Draußen zu bringen.

3 Monate alt

Den Tages- und Nachtrhythmus kannte sie bereits von den Züchtern sehr gut, somit hatte ich auch damit wenig Probleme. Von der ersten Nacht an schlief sie brav durch und winselte oder jaulte nicht. So haben wir uns Tag für Tag aneinander gewöhnt und den Tagesablauf gemeistert. Die ersten Tricks wurden auch schon fleißig geübt, wie Sitz und Platz. Auch auf ihren Namen hatte sie von Beginn an sehr gut reagiert und solche Spielereien, wie ‚Pfötchen‘ und ‚Bring her‘ wurden ausprobiert.

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Es waren wirklich sehr sehr aufregende gemeinsame Tage und ich erinnere mich sehr gerne an die erste Zeit zurück 🙂

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